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b_350_210_0_00_images_Artikel_Chorweiler_stadt_koeln.jpgDie Stadt Köln konnte in den vergangenen Wochen weitere Notunterkunftsplätze für Geflüchtete in den Stadtteilen, Lindweiler, Rodenkirchen und Buchforst abbauen. Aus den Turnhallen in der Soldiner Straße in Lindweiler, in der Mainstraße in Rodenkirchen und in der Kopernikusstraße in Buchforst sind die letzten Bewohner bereits ausgezogen.

In Kürze beginnen dort die Rückbau- und Ausbesserungsarbeiten. An acht weiteren Standorten sind sie bereits im Gange. Die Turnhallen in der Ostlandstraße in Weiden, in der Dorotheenstraße in Porz und in der Westerwaldstraße in Humboldt-Gremberg können voraussichtlich in Kürze wieder für den Schul- und Vereinssport freigegeben werden.

Auch in den übrigen Hallen treibt die Stadt Köln die Rückbauarbeiten mit Hochdruck voran. An einzelnen Standorten gestaltet sich der Aufwand zur Instandsetzung indes zeitlich aufwändiger, als ursprünglich geplant. Daher ist bereits absehbar, dass es nicht gelingen wird, noch vor den Sommerferien alle Hallen für den Schul- und Vereinssport freizugegeben.
Aktuell werden noch sechs von ursprünglich 27 Turnhallen als Notunterkünfte für Geflüchtete genutzt. Im Einzelnen sind dies die folgenden Hallen:

  • Escher Straße in Bilderstöckchen
  • Merianstraße in Seeberg
  • Rochusstraße in Bickendorf
  • Im Kamp in Widdersdorf
  • Lindenbornstraße in Ehrenfeld
  • Schulstraße in Pesch.

Die Räumung der Turnhalle in der Escher Straße in Bilderstöckchen läuft verzögert. Sie ist der letzte der genannten Standorte, an dem noch allein reisende Männer untergebracht sind. Zurzeit fehlen der Stadt Köln für diese noch ausreichend geeignete Unterbringungskapazitäten an anderer Stelle. Spätestens mit Start der Belegung des ehemaligen Bonotel an der Bonner Straße in Marienburg werden nach heutigem Sachstand aber auch für diese Geflüchteten genügend Unterkunftsplätze bereitstehen.

Die Leichtbauhallen in der Butzweilerhof Allee in Köln-Ossendorf bieten Platz für bis zu 480 Personen. Der Standort wird voraussichtlich ab dem 29. Mai 2017 sukzessive belegt werden und Platz für einen Großteil der zur Zeit noch in Turnhallen lebenden Personen bieten.

Aktuell leben 11.951 Geflüchtete in städtischen Unterkünften, davon noch rund 400 in den verbliebenen sechs Turnhallen. Insgesamt hat die Stadt Köln seit Oktober 2016 fast 3.100 Notunterkunftsplätze wieder abgebaut. Bleibt die Zahl neu zugewiesener Flüchtlinge auf dem derzeit moderaten Niveau, können in den kommenden Wochen auch die verbliebenen sechs Turnhallen als Notunterkünfte aufgegeben und geräumt werden.

Die Stadt Köln wird im Juni wieder über den aktuellen Sachstand der Turnhallenräumung berichten.

19.05.2017, Stadt Köln

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