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Verabschiedung des Vereins „Neues Wohnen im Alter“ (NWiA e.V.) beim Sommerfest in Chorweiler

Gute Stimmung auf der Terrasse und im Garten der Florenzer Str. 32, Foto: Anita Bous, NWiA e.V.
Gute Stimmung auf der Terrasse und im Garten der Florenzer Str. 32, Foto: Anita Bous, NWiA e.V.
Köln-Chorweiler, 9. Juni 2016

Am vergangenen Freitag, 3.09. blieb der Kölner Norden bis kurz vor 18 Uhr regenfrei. Zum Glück für die Besucher des Sommerfestes im Garten der Florenzer Straße 32. Ab 15 Uhr tummelten sich dort mehr als 100 Viertelbewohner, darunter viele Senioren. Gemeinsam verbrachten die Nachbarn einen gemütlichen Nachmittag miteinander und verabschiedeten sich vom Verein „Neues Wohnen im Alter, Köln“, der drei Jahre lang Quartiersarbeit für Senioren in Chorweiler geleistet hat.   

Zu dem Sommerfest hatten die PAREA gGmbH und der Verein „Neues Wohnen im Alter, Köln“ eingeladen. Mit dem Motto „Leben im Alter“ hatten die beiden Veranstalter im Vorfeld gezielt ältere Quartierbewohner angesprochen. Diese konnten sich auf dem Nachbarschaftsfest über verschiedene altersgerechte Dienstleistungen und Freizeitangebote im Quartier informieren, die der Verein in Kooperation mit dem Wohnungsunternehmen Sahle Wohnen angestoßen hat. Dazu zählen unter anderem Sportgruppen für Senioren, ein regelmäßiges Seniorenfrühstück und eine Seniorenberatung rund um Themen wie Pflege und haushaltsnahe Dienstleistungen.

PAREA gGmbH führt Seniorenarbeit fort

Gesellige Senioren-Runde im neu gestalteten Parea-Gemeinschaftsraum der Forenzer Str. 32,Foto: Anita Bous, NWiA e.V.
Gesellige Senioren-Runde im neu gestalteten Parea-Gemeinschaftsraum der Forenzer Str. 32,Foto: Anita Bous, NWiA e.V.
Im Rahmen des auf drei Jahre befristeten Projektes, das von der Stiftung Deutsches Hilfswerk der Fernsehlotterie gefördert wurde, engagierte sich der Verein ebenso für die Verbesserung der Wohnsituation von älteren Menschen im Quartier. Auf seine Initiative hin wurde zum Beispiel die Eingangstür des Hochhauses an der Florenzer Straße 32 mit einem elektronischen Türöffner ausgestattet, damit Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen mit Hilfe einer Fernbedienung hindernisfrei ins Haus gelangen können.      

Im August 2016 läuft das Projekt aus und endet die Arbeit des Vereins in Chorweiler. Das heißt jedoch nicht, dass damit auch die Seniorenarbeit beendet ist. „Der Verein hat den Grundstein für die Seniorenarbeit im Quartier gelegt. Er hat vieles ins Leben gerufen, was wir fortführen werden“, erklärte Doris Lenk, Geschäftsführerin der PAREA gGmbH, in ihrer Begrüßungsansprache. In den vergangenen Jahren hatte die Parea ihr Augenmerk hauptsächlich auf die Kinder- und Jugendarbeit gelegt. Nun soll die Seniorenarbeit ein zweites Standbein der Parea-Arbeit in Chorweiler werden. Denn im Stadtteil leben viele ältere Menschen, deren größter Wunsch es ist, so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden und in ihrem Viertel bleiben zu können.                   

Über Parea

Parea, im Jahr 2000 vom Wohnungsunternehmen Sahle Wohnen initiiert, ist eine bislang einzigartige gemeinnützige Initiative der privaten Wohnungswirtschaft. Der Name „Parea“ stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Miteinander“.

Bedingt durch den gesellschaftlichen Wandel sind die Herausforderungen an das Quartiersmanagement heute vielfältiger als früher. Parea bringt sich deshalb aktiv in die Entwicklung des sozialen Lebens in den Wohnvierteln ein, in denen sie tätig ist. Ziel aller Aktivitäten ist, das

Miteinander der Bewohner zu verbessern, soziales Engagement zu fördern und Hilfen im und für den Alltag der Bewohner zu organisieren. Das Konzept umfasst verschiedene Angebote für unterschiedliche Altersgruppen, zum Beispiel Interessengruppen aus der Mieterschaft wie Frauentreff, internationaler Kochkurs und Hausaufgabenhilfe, das Aktive Seniorenwohnen, U 3-Betreuung und Projektarbeit. Mit ihren Tätigkeiten leistet Parea immer auch Hilfe und Anschub zur Selbsthilfe.

Parea ist als gemeinnützige Gesellschaft organisiert und finanziert sich aus Spenden und Zuwendungen der Wohnungswirtschaft sowie öffentlichen Zuschüssen und Projektmitteln. Die Gesellschaft, die gegenwärtig an mehr als 20 Standorten mit Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen tätig ist, versteht sich als Teil eines lokalen Netzwerks und kooperiert mit zahlreichen Partnern aus dem sozialen und gesellschaftlichen Bereich. Parea ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe in verschiedenen Städten Nordrhein-Westfalens.

09.06.2016, Sahle Wohnen

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