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Kölner Norden: Verbesserung der ärztlichen Versorgung in Sicht

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MdL Andreas Kossiski, SPD
MdL Andreas Kossiski, SPD
Die Sicherung und Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Nord ist ein wichtiges Anliegen. Die aktuelle Diskussion um die Erhaltung der industriellen Arbeitsplätze der Ellmühle durch eine Ansiedlung im Bereich des Niehler Hafens macht das mehr als deutlich.

Köln ist eine stark wachsende Stadt. Hoher Lebensstandard, eine im Kern hervorragende Infrastruktur und nicht zuletzt das große kulturelle Angebot machen die Stadt für viele Menschen attraktiv. Hier kann man arbeiten und gut leben.

Das wirtschaftliche Herz allerdings, der industrielle Puls der Stadt, schlägt im Kölner Norden. Firmen wie Ford, Akzo-Nobel, Wacker Chemie, INEOS und Exxon sowie eine Vielzahl von Zuliefererunternehmen befinden sich in einem über Jahrzehnte gewachsenen Industriegebiet.

In Feldkassel haben sich rund 80 Unternehmen angesiedelt: Zum Beispiel haben sich die Tamron Europe GmbH, ein japanischer Spezialist für Optik und Optoelektronik, der Kölsch-Brauer Früh, REWE oder diverse Zulieferer und Dienstleister für die Automobilindustrie RLE International, EDAG, Yazaki Europe oder der Ingenieurdienstleister Bertrandt in diesem Gewerbeareal niedergelassen.

In Niehl hat im letzten Jahr die Hafen und Güterverkehr Köln (HGK) einen neuen Container-Umschlagplatz in Betrieb genommenen. Hier können mehr als 40.000 LKW ihre Fracht auf die Bahn umladen. Der Hafen ist sowohl Schiffsanlagestelle als auch Logistikzentrum.

Wenn 2017 die Anlage fertig ausgebaut ist, sollen bis zu 3500 LKW pro Tag abfertigt werden, im Jahr bis zu 300.000 Container, die auf die Bahn umgeladen werden. Die Entlastung der Straßen im Allgemeinen bedeutet im Kölner Norden den permanenten LKW-Verkehr reduzieren zu können.

Nicht zuletzt ist die RheinEnergie in den Stadtteilen Merheim, Merkenich sowie Niehl mit drei Gas-Heizkraftwerken vertreten.

In deutlichem Widerspruch zur wirtschaftlichen, politischen, sozialen und Arbeitsmarkt relevanten Bedeutung, stehen in vielen Bereichen die Infrastruktur, die Umweltsituation sowie das Image des Kölner Nordens.

Es hat lange gedauert bis die rund 2,4 km lange Umgehungsstraße im Kölner Norden östlich des Stadtteils Fühlingen für den Verkehr freigegeben wurde. Sie bringt für die Ortschaft Fühlingen eine erhebliche Entlastung vom Durchgangsverkehr; über die neue Straße wird auch das wichtige Gewerbegebiet Feldkassel/Langel besser erschlossen. Dieses Straßenbauprojekt wurde aus Landesmitteln gefördert. Jetzt sollte die Fortführung der L 43, Blumenbergsweg erfolgen.

Das Wirtschaftsforum Köln Nord, dessen Ziel es ist, die wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Arbeitsbedingungen im Kölner Norden zu verbessern, engagiert sich seit seiner Gründung für dieses Projekt ebenso wie für eine Verbesserung des Anschlusses des Gewerbegebietes Rheinkassel an den ÖPNV, die Sicherheit im Gewerbegebiet und eine Kooperation bei Dienstleistungseinrichtungen.

Im Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans ist die Planung eines sechsspurigen Ausbaus der A57 zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Nord und Neuss-Süd vorgesehen. Dies bietet die Chance, endlich einen Autobahnanschluss für die Anbindung von Chorweiler Richtung Norden zu schaffen. Hier würde dann der Ausbau der Landesstraße Blumenbergsweg als Zubringer für die Anlieger eine große Entlastung vor allem vom LKW-Verkehr bedeuten und die Anbindung der Betriebe erleichtern.

Während die Verkehrssituation in Feldkassel sich entspannt, verschärfen sich die Belastungen in Niehl und der Hafenumgebung, etwa durch das erforderliche HGK- Terminal in der Geestemünder Straße. Die neue Ratskoalition aus CDU und Grünen schlägt vor, die Planungen für den Ausbau des Godorfer Hafens einzustellen und dafür die Hafennutzung in Niehl auszubauen. Das hätte eine weitere Zunahme des LKW-Verkehrs im Kölner Norden und damit auch in Niehl zur Folge.

Der notwendige Neubau der Leverkusener Brücke wird nicht nur in Merkenich, sondern auch in den anderen nördlichen Stadtteilen erhebliche Verkehrsbelastungen bringen. Auf längere Sicht wird die neue Brücke allerdings zu einer wichtigen Entlastung und verbesserten Anbindung der nördlichen Stadtteile und der Wirtschaftsbetriebe führen.

Jetzt fordert die Stadt Köln für den Neubau der Leverkusener Brücke breitere Radwege und dafür einen Verzicht auf Fahrspuren zugunsten breiterer Radwege. Solche Absichten von städtischen Verantwortlichen dienen weder der Bewältigung des heutigen Verkehrs noch des wachsenden Güterverkehrs. Dagegen wehren sich unter anderem die Handwerkskammer und die Vereinigung der Arbeitgeber Köln.

Die Bedeutung des Kölner Nordens für die Entwicklung des Industrie- und Wirtschaftsstandorts Köln ist unbestreitbar. Daraus müssen aber auch die angemessenen politischen Schlüsse folgen.

Die Verbesserung der Infrastruktur, die Intensivierung der Anbindung der nördlichen Stadtteile und Ortschaften an den ÖPNV, die Entlastung von Durchgangsverkehren und der Ausbau des Lärmschutzes entlang der nördlichen Durchgangsstraßen, Gürtel, Militärring, Neußer Landstraße, sind angesichts der Entwicklung der Gewerbeansiedlungen und Ihrer Logistik unaufschiebbar.

Deshalb stelle ich fest:

  • Es ist ein gutes Signal, dass NetCologne sein eigenes Glasfasernetz jetzt auch im Kölner Norden für eine schnelle Internetanbindung von Roggendorf/ Thenhoven und Worringen erweitert.
  • Es ist ein gutes Signal, dass die GAG sich für die Sanierung der Chorweiler Innenbezirke engagiert und dafür mit Landes- und Bundesmitteln unterstützt wird.
  • Ein überfälliges allerdings Signal steht aus: Das eindeutige Signal der Stadt, dass die Sicherung des Industrie- und Gewerbestandorts Köln ein gesamtstädtisches Anliegen ist und nicht allein im Norden geschultert werden kann. Das Signal heißt Ausbau des Godorfer Hafens.

Diese Hafenerweiterung bietet die Chance, rund 300 Millionen Tonnenkilometer pro Jahr an Lkw-Transporten über das eh schon überlastete Kölner Straßennetz, vor allem im Kölner Norden, zu ersparen. Durch den Ausbau des Godorfer Hafens würde eine zusätzliche Belastung der Bevölkerung im Kölner Norden vermieden, aber auch der Kölner Süden würde davon profitieren.

ARBEITGEBER KÖLN , DGB und IHK Köln fordern daher zu Recht, auch in Zukunft alles zu tun, um die Position Kölns als Wirtschafts- und Logistikzentrum von europäischem Format zu stärken.

19.08.2016, Andreas Kossiski, MdL

Foto: andreas-kossiski.de

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