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WEISSER RING

Die Organisation WEISSER RING e.V. hilft Menschen, die Opfer von Kriminalität und Gewalt geworden sind. Auch ihre Angehörige werden betreut. Sie ist ein gemeinnütziger und einziger bundesweit tätiger Opfer­hilfe­verein mit rund 2.900...

Wer in diesen Tagen mit der S- oder U-Bahn nach Chorweiler kommt und das Einkaufszentrum besucht, erlebt eine kleine Zeitreise. Im unterirdischen Bereich des Bahnhofs Chorweiler hängen seit Jahren große, schwarz-weiße Fotos aus der „Gründerzeit“ der Neuen Stadt. Menschen unterschiedlicher Herkunft schauen neugierig und fröhlich in die Kamera hinein. Sie haben neue Wohnungen bezogen und sind voller Zukunftshoffnungen. Die Stadtteilbewohner nehmen die Jahrzehnte alten Bilder schon nicht mehr richtig wahr. Der zeitliche Abstand lässt die Bilder wie aus einer anderen Epoche wirken.

Geht man am Schnellrestaurant Nordsee im Erdgeschoß des City-Centers Chorweiler vorbei, sieht man das Chorweiler von heute. Dort sind seit dem 2. Juli ein Dutzend Fotos der Ausstellung "50765 Chorweiler - Das Dorf der hohen Häuser" zu sehen. Hat man die monochromen Bilder aus der S-Bahn-Station noch in Erinnerung, kommen einem die neuen Fotos etwas dunkel und künstlich vor. Kaum ein Protagonist schaut in die Kamera. Dafür gibt es eine Erklärung: „Die Geschichten werden aus der Perspektive eines stillen Beobachters erzählt, der mit Staunen auf eine ihm fremde Welt schaut“, wie es im Prospekt zur Ausstellung steht.

Die Idee eines solchen Fotoprojektes entstand, wie Alexander Stock, Abteilungsleiter des GAG-Sozialmanagements in Chorweiler, in seiner Eröffnungsrede erzählte, schon kurz nach der Übernahme von 1.200 Wohnungen in 2016 durch das städtische Wohnungsunternehmen. Fast zwei Jahre war das kleine Team aus Lucie Ella, Peter Lindemann und Martin Oloff in dem kleinen Dschungel der Hochhäuser in Chorweiler unterwegs. Dank den GAG-Streetworkern Hassan Fakhir und Roman Friedrich ließen sich die Wohnungstüren etwas breiter öffnen, auch die anderen Mitarbeiter/Innen des großen Sozialmanagement-Teams der GAG haben Kontakte zu den Einwohnern ermöglicht. Weitere zahlreiche Akteure im Stadtteil förderten durch ihr Engagement das Projekt. Die Dankesliste im Prospekt umfasst 40 Namen von Personen, Vereinen, Betrieben und Behörden. Ein echtes Teamwork.

Besucherstimmen
Der Lehrer Christoph Specks wohnte einige Jahre in Chorweiler, seine Ehefrau ist hier aufgewachsen.: „Eine schöne Ausstellung, die positive Erinnerungen an die alte Zeit in mir wachruft.“
Es ist kaum möglich, einen Stadtteil mit knapp 14-Tausend Einwohnern und rund 2 Quadratkilometern auf 12 Bildern abzubilden. Man muss also Prioritäten setzen. Und so sind sie ausgefallen: Rapper Baas (“Der Stärkere gewinnt, und das bin immer ich. “), das Cafe Olco („Es gibt nur einen Treffpunkt im Dorf“), Debattierclub („Wir müssen den Leuten, die Macht haben etwas zu verändern, klarmachen, was uns fehlt“), Die Tafel („Ich bin stolz und dankbar, hier zu arbeiten“), Familie Rozlutskyi („Als ich den Atem des Todes spürte und wusste, dass meine Zeit abgelaufen war, tauchte etwas auf, mit dem ich nicht gerechnet hatte“), Frau Moldowanov („Ich bin hier im Dorf geblieben, und meine Wurzeln sind hier noch tiefer und noch weiter ausgeschlagen“). Hausmeister Schlösser kennt den Stadtteil wie seine Westentasche („Wie überall passieren hier schöne, aber auch schreckliche Dinge“), Kindernöte e.V. wird mit einer alltäglichen Spielszene auf der Straße vorgestellt, die Arbeit der Polizei zeigt den Schutzmann Sawallich („Sei ein Mensch dieser Gesellschaft und sei dies auch in Uniform“), ein spektakulärer Sonnenaufgang aus der Perspektive vom Dach eines Hauses, wird von einem Liebesbrief begleitet („Die Entscheidung nicht zu springen, hat mich befreit von meinen Ängsten. … Mir ist jetzt nichts mehr egal, mein Engel“), noch optimistischer wirkt das Bild der Familie Mai („… Aber dieses fremde Dorf ist mit den Jahren und jedem Kind und Enkelkind zu unserem Dorf geworden“). Die Bilder genügen mit Sicherheit den höchsten künstlerischen und technischen Ansprüchen.

Chorweiler wird gerne als Filmkulisse genutzt. Die Photographen haben den Stadtteil selbst zum Hauptdarsteller gemacht und eine faszinierende Atmosphäre geschaffen.

Mit einem starken Partner wie die GAG AG hat Chorweiler endlich eine gute Chance auf Dauer sein Image ins rechte Licht zu rücken.

Fotoausstellung "50765 Chorweiler - Das Dorf der hohen Häuser" im City-Center Chorweiler, vom 02. bis 28. Juli 2018. Unterstützt von der GAG Immobilien AG.
03.07.2018, Alexander Litzenberger

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