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stadt_koeln.jpgMit Beginn dieser Woche hat die Stadt Köln die Räumung der verbliebenen sechs zur Unterbringung von Geflüchteten genutzten Turnhallen eingeleitet. Wie berichtet, stehen in den Leichtbauhallen an der Butzweilerhofallee in Köln-Ossendorf bis zu 480 Unterbringungsplätze zur Verfügung. Die Stadt Köln geht angesichts der weiterhin leicht rückläufigen Zugangszahlen Geflüchteter derzeit davon aus, dass es spätestens zum Ende der kommenden Woche gelingen wird, die Nutzung der Turnhallen als Notunterkünfte zu beenden.

Die verbliebenen sechs Hallen

  • Merianstraße in Seeberg,
  • Rochusstraße in Bickendorf,
  • Im Kamp in Widdersdorf,
  • Lindenbornstraße in Ehrenfeld,
  • Schulstraße in Pesch,
  • Escher Straße in Bilderstöckchen,

werden sukzessive geräumt. So soll ein reibungsloser Umzug der Menschen in die neue Unterkunft mit der neuen Umgebung in Ossendorf gewährleistet werden. 

Damit hat die Stadt Köln ihr Ziel, die Notunterbringung Geflüchteter in Turnhallen spätestens bis zum Jahresende 2017 aufgeben zu können, deutlich früher erreicht als avisisiert. Unmittelbar nach Freizug aller genannten Turnhallen erfolgen eine Begehung sowie die fachmännische Analyse des zu erwartenden Sanierungsaufwandes, damit die Hallen so schnell wie möglich wieder für den Schul- und Vereinssport hergerichtet werden können. Der Sanierungsbedarf ist vom jeweiligen Objektzustand abhängig. Die Stadt Köln strebt an, alle Turnhallen spätestens zum Beginn des neuen Schuljahres am 30. August 2017 wieder für den Schul- und Vereinssport freigeben zu können. Aktuell leben 11.953 Geflüchtete in städtischen Unterkünften. Für die Stadt besteht eine gesetzliche Verpflichtung, die geflüchteten Menschen unterzubringen, um sie vor Obdachlosigkeit zu bewahren.

01.06.2017, Stadt Köln

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