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Als große Flächen der Rheinaue zwischen Worringen und Langel plötzlich eingezäunt wurden, fielen viele Worringer aus allen Wolken. Mit Elektrozaun und Stacheldraht ist die Naturschutzmaßnahme  „Pflege- und Entwicklungsplan 2014“ (PEPL) sichtbar geworden. Die 31 Hektar Wiesen sind nun für Menschen nicht mehr zugänglich.

Das Areal dient als Ausgleichsfläche für den Bau der neuen Leverkusener Brücke. Auch wenn die Maßnahme schon 2000 beschlossen und 2014 überarbeitet wurde, war den Bewoner der anliegenden Dörfern nicht bewusst, welche Ausmaße sie annehmen wird. Nun steht der von der Straßen.NRW errichtete Schutz und erzeugt jede Menge Frust und Ärger der Bürger. Seit eh und je schätzt man die Erholung am Rhein, die Nähe der Natur. Nicht alle gehen mit ihr achtsam um, Hunde laufen oft ohne Leine, Menschen grillen, zelten auf den Wiesen. Dennoch empfinden die Bürger der betroffenen Dörfern die Maßnahme als überspitzt und ungerecht. Der Bürgerverein Worringen fordert entschlossen den "Unverzüglichen Rückbau der Einzäunung Rheinaue und Freigabe des historische bedeutsamen Treidelpfades Worringen-Langel". Nach der turbulenten Info-Veranstaltung am 7. Mai in Worringen, an der bis zu 400 Bürger teilgenommen haben, wurde beschlossen nach Chorweiler zu gehen um bei der Sitzung der Bezirksvertretung am 16. Mai dem Protest mehr Gehör zu verschaffen.

16.05.2019, Alexander Litzenberger. Fotos: Sarah Simon

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