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Blumenberg

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Stadt informiert Politik und Öffentlichkeit über die weiteren Verfahrensschritte

Für die Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld im Stadtbezirk Köln-Chorweiler hat die Verwaltung nun einen Ablaufplan mit allen erforderlichen Verfahrensschritten bis hin zur Planungsreife vorgelegt. Das vierstufige Verfahren soll die sozialgerechte und nachhaltige Entwicklung von Kreuzfeld sicherstellen und die Planung eines innovativen, urbanen und vernetzten Stadtteils westlich von Blumenberg mit breiter Akzeptanz gewährleisten. Kreuzfeld soll neue Impulse setzen, auch für die bereits bestehenden, benachbarten Quartiere, und die positive Entwicklung im Kölner Norden weiter unterstützen.

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Schon 22 Drohnenbilder im Bezirk Chorweiler verteilt

Die Leiterin des LAZARUS-Seniorenheimes, Frau Hillen, freut sich über die neuen Bilder: „Schon das erste Drohnenbild mit dem Blumenberg-Motiv, das wir im November letzten Jahres bekommen haben, hat für viel Gesprächsstoff unter den Bewohnern und Mitarbeitern unseres Heimes gesorgt“. Nun hat die Einrichtung am 27. April fünf weitere Drohnenbilder erhalten, auf denen Esch, Langel, Rheinkassel, Seeberg und Weiler aus der Luft abgebildet sind. „Mehrere unserer Bewohner und Mitarbeiter kommen aus diesen Stadtteilen, sie freuen sich bestimmt die schönen Bilder der kleinen Heimat auf den Wänden des Hauses zu sehen“, - erzählt Frau Hillen.

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Weiterlesen ...Sree Ram Gopal Thodeme hat zwei Leidenschaften. Die erste ist seine Ingenieur-Tätigkeit bei Ford, wo er sich tagsüber mit Zahlen, Grafiken, Modellen und physikalischen Eigenschaften der Plastikteile für die Innenausstattung der Autos des amerikanischen Autobauers in Köln-Merkenich beschäftigt. „Es sind die Teile, die der Kunde nicht sieht“,- sagt Sree Thodeme mit einem Augenzwinkern. Diesen Beruf hat der 44-jährige in seiner Heimatstadt Kadapa im Süden von Indien erlernt. Die zweite Passion von ihm ist die bildende Kunst, kombiniert mit Fotografie. Schon als Student hat er angefangen zu malen und zu fotografieren. Die erste Herausforderung dafür war die Hochzeit seiner Schwester. Dann folgten Portraits von seinen Kommilitonen. Der Zuspruch beflügelte ihn. Bald schenkten ihm die Freunde eine echte, damals noch analoge und sündhafte teure Spiegelreflexkamera. Seitdem sind die Fotoapparate ständige Begleiter des Ingenieurs in seiner Freizeit.

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Weiterlesen ...Seit 2016 gibt es nun endlich wieder ein Fitnessstudio in Köln-Blumenberg. Volker Fischer, der Inhaber des IRON Home Cologne Fitnessstudios ist von Heimersdorf nach Blumenberg gezogen. Er gab er uns ein Interview und wir möchten Ihnen daraufhin das Studio gerne einmal vorstellen.

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Wenn man Blumenberger bitten würde mit einem Wort ihren Wohnort zu beschreiben, würden die meisten mit Sicherheit antworten: "Grün". Der junge Stadtteil hat naturgemäß keine lange Geschichte, an ausgefallener Architektur fehlt es hier auch. Trotzdem lieben die Blumenberger ihr Veedel.

Denn es steht mitten im grünen Meer der Natur. Diese Liebe äußert sich in unzähligen Fotos in den sehr aktiven Sozialen Netzwerken der Blumenberger, wo fast täglich irgendein schönes Foto vom Stadtteil hochgeladen und dutzendfach gelikt wird. Und so kam im letzten Jahr der Bürgerverein IG Blumenberg e.V. auf die Idee einen Stadtteil-Kalender zu produzieren. Mit Fotos, die von den Bewohnern selbst aufgenommen wurden. Alles im großzügigen DIN A3 Format. Einen Teil davon verschenkte der Verein an die KiTAs und Schulen vor Ort, mehrere Exemplare erwarben die Bürger für einen geringen Preis.

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Weiterlesen ... Auf der Mercatorstraße im Stadtbezirk Chorweiler müssen die Fahrbahnen der Kreisverkehre an der Langenbergstraße und am Weichselring instandgesetzt werden. Die Arbeiten beginnen am 6. September 2016 und dauern voraussichtlich bis Ende Oktober 2016. Die Sanierungen der beiden Kreisverkehre erfolgen nacheinander. Der Verkehr kann die Baustellen auf verengten Fahrstreifen passieren.

26.08.16. Stadt Köln

Weiterlesen ...Das große Stück Land nordwestlich von Blumenberg ist ein Dauerbrenner der Kölner Politik. Ein altes russisches Sprichwort sagt: "Wer sich an (heißer) Milch verbrannt hat, bläst (auch) auf (kaltes) Wasser." Die negativen Erfahrungen mit der Neuen Stadt im Kölner Norden der 70-er Jahre, als (Hoch)-häuser für fast 100.000 Menschen auf der grünen Wiese gebaut wurden, bremsen selbst die kühnsten Köpfe der lokalen Politik. Zumal die bereits existierenden Pläne den neuen Stadtteil "Kreuzfeld" als Spiegelbild vom Stadtteil Blumenberg sehen, der nach drei Jahrzehnten immer noch auf der Suche nach seiner Identität ist. Also, keine so gute Grundlage für ein Vorhaben, das die Fehler der Vergangenheit vermeiden soll. Auf der anderen Seite erzeugt der ständige Zuzug nach Köln einen enormen Druck auf die Politiker, möglichst schnell und möglichst viel günstigen Wohnraum zu schaffen. Das Problem ist also von Gegensätzen geprägt: eine Einfamilienhaussiedlung brächte stabilere soziale Verhältnisse, schafft aber, im Vergleich zu einer baulich heterogenen Lösung, kaum Voraussetzungen für den Ausbau der Infrastruktur vor Ort und die Linderung der prekären Lage auf dem Markt des günstigen Wohnraumes. Kommt Kreuzfeld überhaupt? Müssen es tatsächlich 5 bis 6 Tausend Einwohner sein? Wenn ja, in welcher Form kommt es? Wie hoch dürfen die Mehrfamilienhäuser sein, damit man den dörflichen Charakter des Umlandes nicht zerstört? Wenn nicht, was sind die Alternativen? Mit diesem Beitrag lassen wir die Gegner und Befürworter im Stadtbezirk zu Wort kommen.

Alexander Litzenberger, in Zusammenarbeit mit Vera van Beveren und Stefan Yeh.

 

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Weiterlesen ...Als die die erste Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Fühlingen gegen 4 Uhr nachts am 16. April in Köln-Blumenberg ankam, stand ein Auto schon voll in Flammen. Das Feuer hatte sich bereits auf drei weitere Autos übertragen. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte ca. 1,5 Stunden, es entstand ein beträchtlicher materieller Schaden. Laut Bericht des Express ist die Ursache des Brandes zur Zeit völlig unklar. Die Polizei hält sowohl einen technischen Defekt, als auch Brandstiftung für möglich.

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Alexander Litzenberger

Fotos: www.feuerwehr-fuehlingen.de

Weiterlesen ...Den Landeswettbewerb "Neues Wohnen in Chorweiler Nord" hat das junge Architekturbüro "Querfeld eins" aus Dresden für sich entscheiden können. Die Preise wurden gestern (18. Februar) in Köln übergeben. Bei dem Wettbewerb des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW hatte sich die Jury für den Entwurf der Planer aus der sächsischen Landeshauptstadt entschieden, der"eine kluge Verbindung zwischen den Stadtteilen Blumenberg und Chorweiler schafft", erklärte der Vorsitzende der Jury, Prof. Ludwig Wappner, anlässlich der Preisverleihung. Neben dem NRW-Bauministerium war die Stadt Köln als Mitausrichterin beteiligt; die GAG Immobilien AG als Bauherrin und Ausloberin des Wettbewerbs will den Entwurf umsetzen. Begleitet wurde das Wettbewerbsverfahren von der Architek-tenkammer Nordrhein-Westfalen (AKNW) als regelmäßige Kooperationspartnerin bei den Landeswettbewerben.

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Weiterlesen ...Die Stadt Köln wächst und braucht dringend mehr Wohnraum für ihre Bewohner. Aber woher soll er kommen? Soll er durch die Innenverdichtung oder durch die Außenentwicklung gewonnen werden? Am 5. November 2015 präsentieren Masterstudierende der Architekturfakultet der FH Köln ihre Visionen von Kreuzfeld, einem vor mehreren Jahren bereits geplanten neuen Stadtteil an der Grenze zu Blumenberg (Zur Terminankündigung.). Ein Anlass, um das Thema grundlich anzugehen. Wir haben die freundliche Erlaubnis der Beitreiber des Blogs stadtundmigration.wordpress.com bekommen, zwei Fachartikel in unserer Website zu veröffentlichen, die sich gerade mit der Problematik beschäftigen. Bilden Sie sich Ihre Meinung und diskutieren Sie mit!

31.10.2015, Alexander Litzenberger

Weiterlesen ...Sebastian Kurtenbach M. A. Es gibt nur wenige Befürworter des Baus neuer Großsiedlungen. Zum teil wird sogar für den Abriss von Großsiedlungen plädiert ohne die Konsequenzen für den Wohnungsmarkt und die dort wohnenden Menschen in Betracht zu ziehen. In diesem Beitrag will ich drei gewichtige Gründe FÜR den Bau und die Sanierung von Großsiedlungen diskutieren. Hier geht es zum "Ja"-Artikel.
Weiterlesen ...Jan Üblacker GEGEN den Bau neuer Großwohnsiedlungen sprechen eine Reihe von Argumenten, die ich im Folgenden ausführen möchte. Diese umfassen den zusätzlichen Flächenverbrauch, die Mehrkosten für die Anbindung an Infrastruktur und öffentlichen Nahverkehr, die Unsicherheit über zukünftige Wanderungsströme der Bevölkerung und die damit verbundene Unsicherheit der Entwicklung solcher Siedlungen, die ungelöste Frage der Entwicklung der bestehenden Siedlungen und schließlich das Stigma, welches diesen Siedlungstypen anhaftet. Hier geht es zum "Nein"-Artikel.

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Jan Üblacker

Nicht umsonst gilt in den meisten Stadtverwaltungen und Bauämtern das Credo „Innenverdichtung vor Außenentwicklung“. Einerseits wird damit der Flächenverbrauch vermindert, andererseits können so wertvolle natürlich Ressourcen, wie z. B. Seenlandschaften oder Wälder am Stadtrand erhalten werden. Die Erschließung großer Flächen auf Kosten von Frischluftzufuhr, geschützten Tier- und auch Pflanzenarten sind weitere Argumente, die von Kritikern der Außenerweiterung angeführt werden. Die Städte berauben sich damit ihrer eigenen, randstädtischen Naherholungsfläche.

Neben dem Verlust natürlicher Ressourcen sind auch die Kosten der infrastrukturellen Erschließung neuer Flächen zu nennen. Gas-, (Ab)Wasser-, Strom- und Telefonanschlüsse existieren nur dort, wo auch vorher schon ein Gebäude stand. Gleiches gilt für die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Diese sollte im Sinne einer schnellen Verbindung in die Innenstadt nicht nur durch ein Bussystem, sondern durch eine U- oder S-Bahn erfolgen. Darüber hinaus muss berücksichtigt werden, dass entstehende Einpendlerströme eine Mehrbelastung für ohnehin verstopfte Hauptstraßen bedeuten.

Ein Hauptargument der Befürworter des Neubaus von Großwohnsiedlungen am Stadtrand ist häufig die Bekämpfung des Wohnungsmangels in stark nachgefragten Metropolregionen. Einerseits ließe sich auch hier wieder entgegnen, dass dieser auch durch die Entwicklung bestehender Konversionsflächen in der Stadt erfolgen könnte, andererseits muss auch der Gedanke angeführt werden, dass Bevölkerungs- und Wanderungsprognosen in gewisser Hinsicht immer einen Blick in eine ungewisse Zukunft darstellen. Will heißen: Niemand kann zweifelsfrei vorhersagen, dass der Zuzug in die Städte weiterhin anhält. Die Gefahr eines Schweinezyklus ist besonders dadurch gegeben, dass Planung, Bau und Bezug solcher Siedlungen häufig mehr als 15 Jahre in Anspruch nehmen und sich an den Wanderungssalden, aber auch an den Wohnmotiven, bis dahin viel ändern kann. Im schlimmsten Fall sind die „neuen“ Großwohnsiedlungen zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung bereits überflüssig.

Mit den Wohnmotiven ist bereits das nächste Stichwort gefallen. Auch wenn wir uns sicher sein können, dass die planerischen Ideale der architektonischen Moderne der 1960er und 1970er Jahre inzwischen als weitestgehend Überholt gelten, wissen wir nicht, ob die „neuen“ Großwohnsiedlungen wirklich erfolgreicher als die Alten sein werden. „Urbanität durch Dichte“ ist die Phrase, die in diesem Zusammenhang häufig zu lesen ist. Dass diese „Dichte“ nur in begrenztem Maße vertikal zu erzeugen ist, sollte berücksichtigt werden. Hinzu kommt das veraltete Ideal der funktionsräumlichen Trennung von Wohnen, Freizeit und Arbeit, nach dem die „alten“ Großwohnsiedlungen entstanden sind. Im Beitrag des DRadio Kultur stellt das Beispiel der Seestadt/Aspern in Wien ein erfolgversprechendes Konzept dar, eben weil es diese Ideale hinter sich lässt. Kleinteiliges Gewerbe im Erdgeschoss mit bis zu 4 Metern (!) Deckenhöhe und auch mal engere Straßenzüge erzeugen ein kompaktes, funktional durchmischtes Wohngebiet.

Gleichzeitig stellt sich die Frage, was mit den bestehenden Großwohnsiedlungen geschehen soll. Werden sie weiterhin Wohnstandorte der Marginalisierten sein oder sollte man besser, anstatt neue planerische Experimentierfelder zu eröffnen, die alten Siedlungen weiterentwickeln? Einer der entscheidenden Faktoren ist dabei das Image. Die Entwicklung vieler Großwohnsiedlungen hin zu „Sozialen Brennpunkten“ hat zu einer stark negativen Raumsemantik geführt. Insbesondere Außenstehende und Medien tragen zur Bildung des schlechten Rufs bei. Die Folge: Trotz großer Wohnraumnot sind neu zuziehende Städter nicht bereit, sich in den bereits existierenden Anlagen niederzulassen. Sie leiden nach wie vor unter einem schweren Stigma.

Die zusammenfassende Aussage lautet daher: Wir brauchen keine neuen Großwohnsiedlungen, auch weil in den existierenden genügend Potenziale zur Bekämpfung der Wohnungsnot liegen. Kommt es doch zu einem Neubau, wie in Wien und München, sollten die alten Fehler bei der Planung und Belegung genau analysiert werden, um diese in Zukunft zu vermeiden.

Quelle: https://stadtundmigration.wordpress.com/2015/07/05/wir-brauchen-keine-neuen-grossiedlungen

Über den Autor:

Jan Üblacker ist Doktorand am Institut für Soziologie und Sozialpsychologie (ISS) der Universität zu Köln und Wissenschaftlicher Referent des Themenbereichs Stadtentwicklung der FWGW e. V. in Düsseldorf. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Stadt- und Regionalforschung (insbesondere Gentrification) und den Methoden der empirischen Sozialforschung.

Foto: www.chorweiler-panorama.de

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