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Polizeimeldungen

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Schlag gegen Hehler-Gruppen: Zivilbeamte der Polizei Köln haben in den vergangenen Tagen fünf Tatverdächtige festgenommen. Dank aufmerksamer Zeugen kamen die Ermittler den "Verkäufern" schnell auf die Schliche und griffen am Dienstag (21. Mai) und am Mittwoch (22. Mai) blitzschnell zu. In beiden Fällen hatten Männer jeweils einen VW-Bus California der Modellreihe T6 über das Internet zum Kauf angeboten. Potenzielle Käufer und Anwohner wurden allerdings misstrauisch und riefen die Polizei hinzu. Schnell entpuppten sich die vermeintlichen Auto-Schnäppchen als "heiße Ware". In diesem Zusammenhang warnt die Polizei Köln vor Billigangeboten auf Auktions- und Automobilplattformen im Internet, bei denen der Kauf anschließend auf der Straße zum Abschluss gebracht werden soll.

Bei dem ersten Fall brachte ein Kaufinteressent in Wuppertal die Ermittlungen ins Rollen. Er meldete sich am Dienstag bei der dortigen Kriminalpolizei. Er habe bei einem Anzeigenportal einen T6 für 36.400 Euro gesehen, sich am gestrigen Montag bereits mit dem "Verkäufer" in Köln-Blumenberg getroffen und 10.000 Euro angezahlt. Im Gegenzug habe er den Fahrzeugbrief erhalten. Den Rest des Geldes solle er am Dienstagmittag überbringen, um das Auto zu erhalten. Die Beamten stellten fest, dass es sich bei dem Brief um eine Fälschung handelt.

Beim zweiten Treffen zwischen den Tatverdächtigen (39, 19, 17) und dem Käufer in Blumenberg schlugen die zivilen Ermittler zu - Festnahme! Der 39-jährige Haupttäter aus Roggendorf sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Die Polizisten fanden heraus, dass es sich bei dem VW-Bus um einen Mietwagen handelt.

Dank zweier aufmerksamer Anwohner aus Köln-Pesch nahmen Beamte letztlich zwei weitere Tatverdächtige (38, 23) im Kölner Süden fest. Die Zeugen und weitere Nachbarn hatten bereits am Samstag (18. Mai) ein auffälliges Trio beobachtet. Die drei Männer hatten mit einem VW-Bus mit holländischen Kennzeichen im Wendehammer einer Sackgasse geparkt und das Fahrzeug ausgiebig von außen und innen fotografiert. Die Anwohner machten Bilder dieses Szenarios und riefen die Polizei, als die Verdächtigen mit dem T6 wieder wegfuhren.

Am Folgetag entdeckten die Ermittler die in Pesch angefertigten Bilder des Wagens im Netz. Die Täter hatten online den gestohlenen Bus zum Verkauf eingestellt. Ein Kaufinteressent aus Aalen wurde auf das Angebot aufmerksam und ließ sich per WhatsApp von dem mutmaßlichen Haupttäter den Fahrzeugbrief zuschicken. Das Foto zeigte er der Polizei in Aalen. Dort bestätigte sich sein Verdacht, dass es sich möglicherweise um Diebesgut handeln könnte und auch hier die Fahrzeugpapiere gefälscht waren.

Wieder schlugen die zivilen Ermittler bei der vermeintlichen Fahrzeugübergabe, dieses Mal in Köln-Bayenthal, zu. Polizisten nahmen den mutmaßlichen Haupttäter (38) und seinen Komplizen (23) vor Ort fest. Beide sind bereits polizeibekannt. Der jüngere Mann hat zudem noch eine zur Bewährung ausgesetzte Jugendstrafe wegen Bandendiebstahls offen. Ob die beiden Taten und die Täter in Zusammenhang stehen, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. (cr)

23.05.2019, Polizei Köln

 

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