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Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. Weihnachten steht vor der Tür, das Fest der Liebe, der Wünsche, aber auch der Besinnlichkeit. Die meisten Familien werden diese Tage zusammen verbringen. Mit dem Weihnachtsfest wird aber ebenso einige Tage später das Ende eines Jahres eingeleitet. Somit wird es auch Zeit, sich mit dem Jahr 2017 auseinanderzusetzen, aber auch nach vorne ins Jahr 2018 zu schauen.

Politik (Bund und Land)

Was hat das Jahr 2017 für Chorweiler gebracht? Politisch gesehen sind zwei Wahlen abgehalten worden. Wir erlebten bei der Nordrhein-Westfälischen Landtagswahl im Mai eine Regierungswende. CDU und FDP bilden nun in Nordrhein-Westfalen eine Regierung. Viele Änderungen im Vergleich zur abgewählten Landesregierung Kraft (SPD/ Grüne) habe ich bisher nicht nachvollziehen können. Ich hoffe sehr, dass die marode Nordrhein-Westfälische Hochschulpolitik verbessert wird. Auch die Wohnungsproblematik im Raum Köln sollte ausgiebig behandelt werden, da auch schon im Bezirk Chorweiler die Mieten stetig steigen. Diese Zustände sind unzumutbar.

Im September fand dann die Bundestagswahl statt, mit Folgen von diversen erstmalig aufgetretenen Ereignissen. Bis heute, also fast drei Monate nach der Wahl des 19. Deutschen Bundestages, hat unser Land immer noch keine stabile Regierung. Es wird die längste Regierungsbildung seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland sein. Die Zeiten sind beunruhigend. Natürlich reden einige Politiker die Situation schön, aber diesem kann ich nicht zustimmen, allein schon wegen des Zuwachses an Stimmen für die AfD.

Der FDP den schwarzen Peter zuzuschieben, dass diese die Koalitionsverhandlungen abgebrochen habe, ist nicht die feine englische Art. Die am Wahlabend durch die SPD ausgesprochene Verweigerung eine Große Koalition zu bilden, wurde wegen des Scheitern einer Jamaika-Regierungsbildung und der dadurch getätigten Aufforderung des Bundespräsidenten, wenigstens in Sondierungsgespräche wegen einer eventuell doch noch möglichen Großen Koalition, von der SPD angenommen, allerdings mit offenem Ausgang. Wem sollte der Wähler eigentlich noch glauben? Ich weiß es nicht. Eine Bundeskanzlerin Merkel, die sich bei einer evtl. Neuwahl wieder aufstellen würde, ist für mich auch nicht nachvollziehbar. Die Parteien müssen sich der neuen Situation anpassen und dafür sorgen, dass sich mehr junge Leute in der Politik engagieren bzw. aufsteigen können. Ich bin gespannt, ob 2018 in Berlin eine neue Bundesregierung ernannt wird oder ob es zu Neuwahlen kommen wird. Es bleibt spannend!

Lokales

Chorweiler kann sich endlich nach langer Planung und Befragung der Bürger auf eine Neugestaltung der drei Plätze freuen. Zudem ist das Bezirksrathaus Chorweiler endlich wieder saniert und die Bibliothek soll am 11. Januar 2018 wieder öffnen. Politisch gesehen hat Chorweiler, bedingt durch die zwei Wahlen, einige Abgeordnete verloren. Die CDU stellt jetzt für den Bezirk weder einen Landtagsabgeordneten, noch einen Bundestagsabgeordneten. Die SPD schaffte es jedoch, trotz den relativ niedrigen Zweitstimmen-Ergebnissen, in Chorweiler weiter stark zu bleiben und die Wahlkreisabgeordneten zu stellen. Einen dadurch politischen Aufschwung konnte ich bisher jedoch wieder mal nicht erkennen.

Ein Jahr nach meiner Abrechnung mit der Politik hat sich nicht viel getan. Schade, dass sich nur ein Politiker und zwei Bürger dazu detailliert geäußert haben. Ich habe mich jedoch auf die Antworten und Zustimmungen gefreut, konnte leider nicht umfangreich darauf antworten. Dies war auch im Sinne der CP-Redaktion.

Ich wünsche mir für 2018 mehr Diskussionen, mehr Interesse und mehr Ideen für den Stadtbezirk 6. Vielleicht wäre ein offenes Bürgerforum ein Ansatz dafür. Meine Wünsche und Ideen finden sich bereits in dem Artikel „Abrechnung mit der Politik“. Es würde mich sehr freuen, wenn zumindest über einige Ideen, ein Diskurs gestartet wird und man einen runden Tisch bilden könnte.

Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018. Vor allem möchte ich Ihnen viel Erfolg, viel Gesundheit und viel Mut wünschen.

Marburg, den 25.12.2017
Ihr Leonid Syrota

Letzte Änderung am Dienstag, 26 Dezember 2017
Leonid Syrota

„Leonid Syrota wurde 1998 in der Ukraine geboren. Zur Zeit wohnt er in der hessischen Stadt Marburg. Er studiert das Fach Rechtswissenschaften an der PhilippsUniversität Marburg und an der Universität Basel in der Schweiz. Syrota wuchs seit seinem vierten Lebensjahr in den Kölnern Stadtteilen Chorweiler und Seeberg auf.

Leonid Syrota war Geschäftsführer der Jungen Union Marburg und Vorsitzender der Marburger RCDS Hochschulgruppe.

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