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Am 21. Februar ist der Welttag der Muttersprache. Jeder von uns spricht seine eigene (Mutter)sprache, doch sind diese Sprachen wirklich so unterschiedlich? Schon als Kind im Mutterleib nimmt man die Stimme seiner Mutter wahr und reagiert bereits darauf. Nach der Geburt setzt sich dieser Prozess weiter fort. Zunächst kann das Neugeborene nur schreien, um die Aufmerksamkeit auf sich zu richten. Visuell über Bilder und Gegenstände, aber vor allem auch durch den Sprachaustausch mit den Eltern lernt das Kind seine eigene Sprache. Es entwickelt Möglichkeiten, seine Gedanken, Wünsche und Emotionen zu artikulieren. Dies ist in jeder Sprache offensichtlich gleich.

Im weiteren Verlauf des Lebens nimmt die Bedeutung der Sprache immer weiter zu. Letztendlich bildet die Sprachfähigkeit das wichtigste Mittel zur zwischenmenschlichen Kommunikation, die ein friedliches Zusammenleben auf unserer Erde ermöglichen kann.

Doch nicht immer wird die Macht der Worte auch für positive Zwecke benutzt. Es besteht die Gefahr der Manipulation. Das Zusammenspiel der Wörter und deren Betonung können Menschen in ihren Bann ziehen, faszinieren und überzeugen. Hierbei ist es wichtig, dass der Zuhörer aufmerksam bleibt und erkennt, in welche Richtung das Publikum gelenkt werden soll.

Im Unterschied zur Muttersprache lernt der Mensch im Lauf seines Lebens häufig dann eine oder mehrere Fremdsprachen. Doch sind diese Sprachen dann wirklich so fremd?

Je häufiger man eine Sprache benutzt, desto mehr kann man sich in diese Sprache hinein versetzen. Man lernt die Schönheit einer Sprache kennen und träumt vielleicht sogar bald in dieser neuen Sprachwelt. Die Fähigkeit der Bilingualität fördert das bessere Verständnis zwischen den Völkern. Man lernt nicht nur die Sprache, sondern auch die Kultur, Sitten und Gebräuche besser kennen.

Welche Sprache aber soll hier bei Chorweiler Panorama gesprochen werden? Wir wollen vor allem eine gemeinsame Sprache sprechen. Sie soll all die positiven genannten Attribute in sich vereinigen und das Zusammenleben in unserem Bezirk weiter verbessern.

Martin Mann, Heimersdorf, den 21.2.2018

Letzte Änderung am Mittwoch, 21 Februar 2018

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