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St. Cosmas und DamianST. COSMAS UND DAMIAN

Die Kirche wurde im Jahre 1925 vom Architekten Eduard Endler gebaut. Das ist die neue Kirche. Es gibt auch noch eine viel ältere von 1766.

Wer waren Cosmas und Damian? Vor allem waren es Zwillingsbrüder, geboren in Syrien, der Zeitpunkt unbekannt. Beide waren Ärzte, die ihre Patienten kostenlos behandelten. Deswegen wurden sie „anargyroi“genannt, was auf Griechisch bedeutet „die das Geld nicht nehmen“. Einer Legende nach ist ihnen eine Beintransplantation gelungen, und zwar von einem toten Schwarzen zu einem lebenden Weißen, dessen Bein bereits angefangen hatte zu verfaulen. („Das Beinwunder“).

 

Zwischendurch haben sie auch missioniert. Ihre Patienten wurden massenweise zu dankbaren Christen. Aber das Christentum war zu dieser Zeit noch nicht legalisiert. Das war die Regierungszeit von Diokletian (284-305 n Chr.) Er betrachtete Christen als eine Sekte und verfolgte sie gnadenlos. Es gab viele Versuche die Brüder zu ertränken, zu verbrennen, mit Steinen oder Pfeilen zu töten, aber alles vergebens. Zum Glück gab es zuverlässigere Mittel, zum Beispiel die Köpfe einfach abzuhacken, was auch vollzogen wurde. Dafür gab es Heiligen-Abzeichen, die ihnen verliehen wurden. Nach europäischer Version sind sie in Kilikien (heute Türkei) im Jahre 303 zu Tode gekommen. Das ist aber nur eine Version von vielen.

Hier ist noch eine Variante des Lebens und Sterbens der Brüder. Auf der Halbinsel Krim nicht weit vom Städchen Aluschta steht ein kleines Kosmo-Damian-Kloster. Es wurde zu Ehren der Brüder errichtet, dort befinden sich ihre Reliquien. Laut Krim-Version wurden die Brüder hier ermordet und ihre Ruhestätte wurde zu einer Heilwasserquelle. Gläubige aller Konfessionen pilgern zur Quelle. Normalerweise zieht es die Leute zu den „eigenen“ Heiligen, zu den Brüdern kommen alle.

Wasserwerk Weiler

Wasserwerk WeilerDer Architekt Klemens Klotz baute das Wasserwerk in 1931. Zur damaligen Zeit war dies der modernste Bau dieser Art in Europa. Das Gebäude schmücken Skulpturen von Willi Meller, es sind verschiedene Wasserwesen. Das Interessanteste ist unter der Erde versteckt, 29 Brunnen und Kanäle in 3-6 Meter Tiefe. Das alles kann man bei einer sehr informativen Führung erfahren. Die wichtigste Erkenntnis aus der Besichtigung: „Dat Wasser vun Kölle is jot“, auch ohne Chlorung! Um all die Technik herum liegt ein wunderbarer Wald. Schwer zu glauben, aber er war nicht immer da, erst seit etwa 50 Jahren. Im Gegensatz zum Chorbusch, den es schon immer gab!

Foto 1: St. Cosmas und Damian
Foto 2. Wasserwerk Weiler, Hier kann man sich immer gut erfrischen!, Larsissa Owtscharenko

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 04 Februar 2016
Larissa Owtscharenko

Larissa Owtscharenko hat den Reiseführer "Meine Liebe .... Chorweiler" geschrieben. Sie wohnt in Köln-Seeberg.

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