Blog Leonid

“Von daher hätte ich mir gewünscht, dass Leonid Syrota, der sich ja als Chorweilianer Lokalpatriot bezeichnet, etwas zum Abbau dieser Vorurteile beiträgt”

Andreas Kossiski, MdLDer Kommentar von Leonid Syrota mit den beiden ersten von insgesamt fünf angekündigten Punkten seiner, wie er es nennt „Abrechnung mit der Politik in Chorweiler“, ist aus meiner Sicht ein erfreuliches Beispiel, sich als engagierter Bürger in eine öffentliche Diskussion einzubringen.
 
Als für den Kölner Norden direkt gewählter Abgeordneter des nordrhein-westfälischen Landtags, zu dessen Wahlkreis auch Chorweiler gehört, möchte ich aus mehreren Gründen gerne Stellung beziehen. Einerseits, um einzelne Aussagen differenzierter zu betrachten, andererseits, um auf mich widersprüchlich erscheinende Passagen hinzuweisen. Als Innenpolitiker erscheinen mir auch sachliche Richtigstellungen zu dem Punkt „Kriminalität und Sicherheit“ angebracht zu sein. Doch der Reihe nach.

Meine politische Abrechnung mit der Politik in Chorweiler, Teil 2

5 Punkte, die Chorweiler zu einem lebenswerteren Standort machen würden.

Gastbeitrag von Leonid Syrota | Hier geht es zum Teil 1

Es sind nun knapp zwei Wochen vergangen, seit der erste Teil dieses Artikels veröffentlicht wurde. An beiden Wochenenden habe ich meine Heimfahrt nach Chorweiler angetreten. Ein schönes Gefühl wieder in Chorweiler zu sein, wenn man 5 Tage lang wo anders gewohnt hat. Als ich am 1. Wochenende sonntags durch Chorweiler ging, habe ich mir überlegt, wie es nun weiter gehen soll. Wie soll es nach der Veröffentlichung des 2. Teiles des Artikels mit meinem Engagement weitergehen. Leider ist mir nicht bekannt, ob die politischen Parteien, Jugendorganisationen oder sonstige Personen der Politik sich mit meinem Artikel und mit den daraus abgeleiteten Problemen befasst haben. Doch was mich weiterhin motiviert ist das Interesse der Internet-Gemeinschaft aus Chorweiler. Einige haben auf Facebook Kommentare zum Artikel abgegeben, was mich ermutigt weiter zu machen. Ich erhoffe dennoch, dass sich auch die Politik melden wird, es wäre ein interessanter Austausch, wenn diverse Parteien mitdiskutieren würden. Konkret habe ich mir die Frage nicht beantworten können, wie es nach der Veröffentlichung des zweiten Teiles weitergehen soll. Leider musste die Stadtverwaltung Köln feststellen, dass in Chorweiler die höchste Rate an Kinder- und Jugendarmut herrscht. Eine traurige Nachricht, dennoch erfreulich, dass zumindest über dieses Thema laut KSTA vom 01.11.2016 beraten wird.

Und nun beginnt der zweite Teil des Artikels, der sich diesmal mit Infrastruktur, Wohnen, Wirtschaft und mit dem Generalkonzept für Chorweiler beschäftigen wird. Seien Sie gespannt!