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Dienstag, 12 September 2017 08:38

Wird hier bald saniert, oder ist es wieder nur ein Spuk?

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Die Villa Oppenheim, auch bekannt als Haus Fühlingen, das Geisterhaus aus Köln, Lost Place Cologne, soll nun zum Oktober 2017 durch seinen neuen Besitzer saniert und umgebaut werden. Viele Anwohner haben die Hoffnung bereits aufgegeben, da es schon einige Vorhaben gab, die im Sande verliefen. 

Wir haben bereits über die Geschichte des Hauses berichtet, zuletzt postete der Kölner Stadtanzeiger wieder, dass der Grabstein, welcher schon seit Jahren dort zu finden war (mal im Haus, mal im Wald), nun wieder im Haus selber zu finden sei (zur Zeit befindet er sich in einem Nebentrakt). Das Mysterium geht weiter. Wer schleppt den Grabstein mal dort und mal dort hin, hat das alles den Sinn, das Haus immer wieder in die Medien zu bringen? 

Fakt ist, dass der jetzige Investor bereits für Mai 2017 Um- und Aufbaumaßnahmen ankündigte, dies aber nun bedingt durch angeblich nicht erteilte Baugenehmigungen erstmal auf Oktober 2017 verschoben hat. 34 Wohnungen und 45 Tiefgaragenstellplätze soll es geben. Fraglich ist aber hier auch, wo bitte sollen denn "Tiefgaragenplätze" entstehen? Tiefgarage impliziert ja einen Tiefbau, der an dieser Stelle meiner Meinung nach weder gegeben ist, noch machbar wäre. Denn in der Vergangenheit wurde die damals anvisierte Pferderennbahn bereits wegen zu hoher Bodenfeuchte versagt. Eine Tiefgarage würde bei hohem Wasserstand definitiv unter Wasser stehen.

Dolphin Trust, so heißt der derzeitige Investor, soll mit der Stadt Köln in Verhandlungen stehen, angeblich fehlen Unterlagen für die Baugenehmigungen. Laut KStA hatte der Vorbesitzer Liewald Probleme mit der Vermarktung der Wohnungen.

Beobachter der ganzen Geschichte sehen die Sache eher kritisch! Oftmals wurden im Vorfeld Wohnungen in der Immobilie angeboten, eventuell liefen hier schon Zahlungen, passiert ist aber nichts. Der Investor sprang ab und das Gebäude verfiel weiter.

Mittlerweile ist das Haus schon beinahe Kult bei Geisterjägern, Gruseljunkies und Jugendlichen, die einfach mal was erleben wollen. Jede Art, das Haus durch Verbarrikation zu schützen, scheiterte. Bauzäune wurden umgerissen und sogar als Einstiegshilfe genutzt. Stahltüren wurden aufgebrochen, verbogen, um den Einblick zu ermöglichen....

Wir hoffen, dass dieses Haus nicht für immer ein "Lost Place" bleiben wird. Ein Einblick, wie es jetzt ist, geben wir euch gerne. Ein Stück aus dem Kölner Norden !

12.09.2017, Sarah Simon

Gelesen 4543 mal Letzte Änderung am Dienstag, 12 September 2017 08:55