Die Hochhäuser werden bunt

Die Fassaden der Hochhäuser der Stockholmer Allee in Chorweiler haben eine langweilige betongraue Farbe, soweit das Auge reicht. Das ändert sich aber gerade. Mit der Übernahme des Gebäudekomplexes durch die GAG AG wird das Äußere des Quartiers, zumindest teilweise, nach und nach verschönert. Am 27. August feierte eine kleine Künstlergruppe und viele Kinder, die an der Bemalung des Durchgangs mitgemacht haben, ein Abschlussfest. Die kleinen Helfer haben sich auf den Wänden mit ihrem Foto und Namen verewigt.

Die Künstler Wolfgang Sturm, Jo Pellenz und Renée Reißenweber haben den Kindern das nötige Handwerk beigebracht.„Das ist schon der zweite Durchgang, den wir gestalterisch verschönert haben“,- erzählt Sabine Klein, Teamleiterin im Quartierszentrum Chorweiler der GAG AG -“bald ist der dritte Durchgang soweit fertig und am 24. August wird der Abschluss dieses Projektes gefeiert“.

„Himmel, Erde, Mensch“ – unter diesem Motto haben die Künstler um Jo Pellenz den Durchgang in bunten Farben ausgemalt. Zu sehen ist die städtische Skyline, grünes Gras, bunte Insekten und viele Seifenblasen mit den Gesichtern der Kinder, die an der Aktion teilgenommen haben. „Das ist ein Teil unseres pädagogischen Konzepts“,- sagt Jo Pellenz,- „wir versuchen einen Ort näher an die Menschen zu bringen, eine individuelle Beziehung aufzubauen. Und die Kinder machen begeistert mit!“ Max (10) hat auch seine Fußspur auf der Wand hinterlassen. Auf dem Bild mit seiner Mutter Tanja Stuß und ihrem Lebensgefährten Manfred Röhr.  Selbst, wenn die kleinen Künstler noch nicht genug Kraft haben, um eine Spraydose zu bedienen, bekommen sie von Jo und seinen Mitstreitern oft Kreide und dürfen sich auf dem Asphalt kreativ austoben. Mehrere Stunden fleißige Arbeit von vielen kleinen und großen Händen haben den tristen Durchgang zum Leben erweckt. Auch die Fußgängerbrücke ist Teil des neu gestalteten Raumes geworden.

Noch lange hallten heute fröhliche Kinderstimmen in der Stockholmer Allee. Das Hochhaus ist für seine Bewohner noch ein Stück heimischer geworden.

Das Team der GAG  (v. l. n. r.: Frau Özgentürk, Frau Klein (Teamleiterin), Frau Beyenburg,  Herr Friedrich).

27.07.2017, Alexander Litzenberger

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