Kreuzfeld vs. BodenEntsiegelung – im akt. Klimawandel // Neubauten unterbinden!

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Leserbrief

Der “Club of Rome” (*1) hatte 1972 bereits angemahnt, dass eine Klimakatrastrophe auf uns Menschen zurollt, wenn wir so weiter machen wie gehabt.
Nun 2021 stecken wir unübersehbar mit punktuellen Katarstrophenwellen mitten in einem menschengemachten Klimawandel.
Statt uns linear weiterzuentwickeln, wie 1972 gedacht, haben wir Menschen (*2) die negative Naturausbeutung bis hin zur massiven Bodenversiegelung (*7) exponential (*2) voran getrieben. Wissenschaftlich wurden dieses Tatsachen am 09.08.21 von der IPCC (*3) öffentlich bestätigt!

Im Blickwinkel dieser Langzeitereignisse empfinde ich es als Ignoranz bis Hohn der Stadt Köln (Stadtrat und deren Stadtverwaltung), unterschiedliche Bauvorhaben wie Kreuzfeld (*4) inkl. dessen zusätzlicher Verkehrs-Infrastruktur, den Ausbau der A57 (*5), Roggendorf-Erweiterung (*11), etc. voran zu treiben. Der erste Schritt dieser Maßnahmen wäre eine massive und unwiederbringliche Bodenversiegelung, die wir Menschen uns heute nicht mehr leisten können!
Maßnahmen wie Dach- und Vertikalbegrünung, sowie das mathematische/punkteorientierte Ausgleichsflächen-Aufarbeitungs-Modell (*6) sind in der Realität nur als “Tropfen auf dem heißen Stein” zu bewerten.
Das können wir uns nicht mehr leisten!
Zusätzlich würde Kreuzfeld den natürlichen Wildwechsel zwischen Worringer Bruch und WeilerWasserwerk-Wäldchen unüberwindbar durchtrennen.

Viel mehr geht es JETZT darum, weg vom schönen Immobilien-Marketing-Versprechen zu kommen, in der Realität an zu kommen und konsequente Bodenentsiegelung (*7) voran zu treiben.
[-] Keine Neubauten, keine Straßenerweiterungen. Rückbau bestehender Steinvorgärten. Alte und veralterte Planungszöpfe (*9) abschneiden.
[+] Optimierung und vertikale Erweiterung bestehender Bauten. Umbau Bürogebäude in Wohnraum. Keine neuen Stadtausbauten und Stadtteile.

Die wunderschön gestalteten Computergraphiken der 6 Konzeptvorschläge zu Kreuzfeld (*10) erinnern mich deutlich an die Ursprungsplanungen des Neubau-Stadtteils (1986) “Blumenberg” (*8). Statt des Vergessens sollte in dem bestehenden Stadtteil Blumenberg endlich alte Forderungen umgesetzt werden, um entscheidend mehr Wohnraum und mehr Lebensqualität für die dortige Bevölkerung zu schaffen.

Ich fordere das sofortige Umdenken des Stadtrats der Stadt Köln und der Kontrolle der unterstellten Stadtverwaltung Köln, um ein konservative Eigenständigkeit zu unterbinden.
Ab sofort muss bei jedem Erweiterungs- und/oder Neubauprojekt der Naturschutz durch das Vetorecht einer unabhängigen öffentlichen Stelle freigegeben werden!

Quellen:
(*1) Wikipedia // “Club of Rome”
(*2) Wikipedia // “Klimawandel”
(*3) IPCC // “Aktuelles, 2021/8” // www.de-ipcc.de
(*4) Stadt Köln // www.stadt-koeln.de/artikel/68620/index.html
(*5) Strassen NRW // www.strassen.nrw.de/de/projekte/a57/ausbau-am-niederrhein.html
(*6) Wikipedia // “Eingriffsregelung in Deutschland”
(*7) Wikipedia // “Bodenversiegelung”
(*8) Wikipedia // “Blumenberg/Köln”
(*9) Koelnarchitektur // Kreuzfeld – schon mal angedacht in den 60er Jahren” //www.koelnarchitektur.de/pages/de/news-archive/31724.htm
(*10) Kölner Rundschau // “Neuer Stadtteil Kreuzfeld – …6 Konzepte…” // www.rundschau-online.de/news/politik/neuer-stadtteil-kreuzfeld-buerger-koennen-zwischen-sechs-konzeptenabstimmen-38988180
(*11) Stadt Köln // “Das Doppeldorf im Kölner Norden wächst” //www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/mitteilungen/22267/index.html

Autor: Frank B., Köln

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