Polizeieinsatz in Chorweiler: Raubverdächtiger meldet Autodiebstahl

Polizei

Ein ungewöhnlicher Polizeieinsatz hat in Köln für Aufsehen gesorgt: Ein 19-jähriger Mann, der im Verdacht steht, ein Schnellrestaurant in Köln-Bickendorf überfallen zu haben, hat sich indirekt selbst überführt – nachdem er wegen eines angeblichen Autodiebstahls die Polizei alarmiert hatte. Auch der Stadtbezirk Chorweiler spielt in dem Fall eine Rolle.

Nach Angaben der Polizei hatten Beamte der Wache Ehrenfeld den Tatverdächtigen zuvor auf Bildern einer Überwachungskamera erkannt. Der junge Mann soll an einem Raubüberfall auf ein Schnellrestaurant beteiligt gewesen sein. Ermittler des Kriminalkommissariats 14 bereiteten bereits eine Durchsuchung seiner Wohnung vor.

Doch noch bevor die Polizei aktiv werden konnte, meldete sich der 19-Jährige selbst: In der Nacht zu Freitag rief er gegen 23.50 Uhr die Polizei und gab an, sein BMW sei in der Okerstraße in Chorweiler gestohlen worden.

Eine Streifenwagenbesatzung entdeckte das Fahrzeug wenig später rund einen Kilometer entfernt in der Elbeallee. Der BMW war dort gegen einen Baum geprallt. Von den Insassen fehlte jedoch jede Spur. Zeugen berichteten, dass zwei Personen nach dem Unfall zu Fuß geflüchtet seien.

Bei der Durchsuchung des Autos fanden die Beamten eine Schreckschusspistole sowie ein Messer. Die Waffe konnte nach Polizeiangaben dem 19-jährigen Autobesitzer zugeordnet werden – und gilt vermutlich als Tatwaffe des zuvor begangenen Raubüberfalls.

Die Ermittlungen der Polizei Köln dauern an.

Quelle: Polizei Köln

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