Rund 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der K.R.A.K.E. e.V. haben am Samstag das Niedrigwasser des Rheins für eine große Müllsammelaktion genutzt. Zwischen der Hohenzollernbrücke und der Bastei bargen sie zahlreiche Abfälle aus Bereichen, die bei normalem Wasserstand überspült sind.
Besonders auffällig war die große Menge an Glasflaschen. Nach Schätzungen der Helfer wurden rund 2.000 Bier-, Wein- und Sektflaschen eingesammelt. Daneben kamen unter anderem Mobiltelefone, Portemonnaies, Kleidung, Kunststoffabfälle, Rollwagen, Eisenstangen und Schilder zum Vorschein.
Für einen Zwischenfall sorgte ein Fund, bei dem ein möglicher Kampfmittelverdacht nicht ausgeschlossen werden konnte. Die Polizei wurde verständigt und ein Teil des Uferbereichs abgesperrt. Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes sollten den Fund untersuchen.
Die Aktion machte nach Angaben der K.R.A.K.E. deutlich, welche Mengen Müll sich über längere Zeit am und im Rhein ansammeln. Der Verein will mit seinen Sammelaktionen nicht nur für saubere Ufer sorgen, sondern auch für einen verantwortungsvolleren Umgang mit dem Rhein sensibilisieren.
Quelle: K.R.A.K.E. e.V.





