Mattis Dieterich, Mitglied im Rat der Stadt Köln für den Kölner Norden, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und 1. stellvertretender Ausschussvorsitzender im Mobilitätsausschuss, erklärt:
„Die Entscheidung gegen KölnRheinRuhr darf nicht dazu führen, dass jetzt auch die Infrastruktur für Kreuzfeld auf unbestimmte Zeit verschoben wird. Unsere Infrastruktur darf nicht von Olympia abhängen.
Der Ausbau des Blumenbergswegs und die Verbesserung der S-Bahn-Station Blumenberg werden nicht wegen Olympischer Spiele gebraucht. Sie werden gebraucht, weil Kreuzfeld entsteht und weil der gesamte Kölner Norden seit Jahren eine bessere Verkehrsanbindung benötigt.
Ich erwarte deshalb von der Stadt Köln und vom Land Nordrhein-Westfalen jetzt sehr schnell eine klare Antwort darauf, wie diese Projekte auch ohne Olympia finanziert, geplant und umgesetzt werden sollen.
Die Stadt muss jetzt offenlegen, welche Planungen unabhängig von der Bewerbung weiterlaufen, welche Finanzierung bislang mit Olympia verbunden war und welche alternativen Wege es gibt. Was nicht passieren darf, ist, dass die Olympia-Bewerbung endet und damit auch die Infrastrukturprojekte wieder für Jahre in der Schublade verschwinden.
Kreuzfeld kommt auch ohne Olympia. Also muss auch die Infrastruktur kommen.
Stadt und Land stehen jetzt in der Verantwortung, Lösungen vorzulegen und die notwendigen Planungen weiterzuführen. Der Kölner Norden kann nicht noch einmal jahrelang vertröstet werden. Köln endet nicht am Militärring.“





