Eine grandiose und bewegende Veranstaltung
Es begann damit, dass die katholische Gemeinde in Chorweiler einen neuen Pastor bekam, Pfarrer Neukirchen. Er kannte diesen Stadtteil zuvor noch gar nicht, war ein wenig überrascht, dass die Kirche dort keine Glocken hat und war beeindruckt über die Vielfalt der Nationen hier. Auslöser war die geplante Heiligsprechung des Pfarrpatrons, Papst Johannes XXIII.

Am Rande des Pariser Platzes wurde die Form eingegraben und die Bronze aufgeschmolzen. Teilweise von weit her kamen die verschiedenen Nationen, aber auch aus den umliegenden Regionen, auch von der Worringer Heide, wo 1288 die große Schlacht stattfand und im vergangenen Jahr ebenfalls eine Friedensnacht veranstaltet wurde. Beindruckend war zu sehen, wie vielfältig die Böden waren in Konzistenz und Farbe. Von steinig über fest zu sandig, von hellbeige bis schwarz.

Die Glocke erhielt als Relief die Abdrücke von fünf Kinderhänden aus Chorweiler, die Wurzeln zu den fünf Kontinenten haben. 
Mit Begeisterung wurde vom Publikum der Vorschlag aufgenommen, den Pariser Platz nun in „Friedensplatz“ umzubenennen, auch die hiesigen Politiker waren von der Idee angetan und werden diese weiter verfolgen.
28.Apr.2014, Text und Stefan Yeh






