“Bei Corona kann ich keinem helfen” – Polizei fahndet nach flüchtiger Radfahrerin

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Bei einem Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern ist am Mittwochnachmittag (8. April) ein Schüler (9) im Stadtteil Worringen leicht verletzt worden. Rettungskräfte versorgten die Wunden des Jungen. Die ebenfalls am Verkehrsunfall beteiligte Radfahrerin soll nach der Kollision mit dem radfahrenden Kind aufgestanden sein und sich mit den Worten: “Bei Corona kann ich keinem helfen”, von der Unfallstelle entfernt haben. Die Polizei Köln hat die Ermittlungen aufgenommen und fahndet nach der etwa 40-Jährigen Radfahrerin. Sie soll schwarze lange Haare haben und zur Unfallzeit eine Hose in den Farben schwarz und weiß getragen haben.

Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat 2 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

Nach ersten Ermittlungen war der Junge gegen 15.10 Uhr mit seinem Fahrrad auf dem Krebelspfad unterwegs. In Höhe der Einfahrt zu einem Geldinstitut soll es zum Zusammenstoß mit der Radfahrerin gekommen sein, die von dieser Einfahrt auf den Krebelspfad eingebogen sein soll. Beide Unfallbeteiligte sollen zu Boden gestürzt sein. Dabei habe sich das Kind leichte Verletzungen zugezogen.

Anlässlich dieses Verkehrsunfalles verdeutlicht die Polizei Köln: Auch während des bestehenden Kontaktverbots nach der Coronaschutzverordnung gelten die eindeutigen Pflichten von Unfallbeteiligten nach Verkehrsunfällen. Insbesondere die Verpflichtung zur Hilfeleistung hat weiter Bestand. Rufen Sie im Bedarfsfall den Rettungsdienst und leisten Sie Erste Hilfe. (he)

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