Unterkunft in Roggendorf wird für Quarantäne und Schutzisolierung benutzt

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Die in Roggendorf in Systembauweise errichtete Unterkunft für Geflüchtete wird seit November 2020 zur temporären Quarantäne und Schutzisolation genutzt. Sie steht für Menschen, die sich mit dem Covid-19-Virus infizieren oder sich als Kontaktpersonen in Quarantäne begeben müssen, zur Verfügung. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Geflüchtete, welche in ihrer bisherigen Unterbringungsform über Gemeinschaftsküchen oder -Sanitäranlagen verfügen, und nicht ausreichend isoliert werden können oder gerade nach Köln gekommen sind und noch keinen Gesundheitscheck durchlaufen konnten. Die Unterkunft in der Sinnersdorfer Straße ist neben der Unterkunft Erbacher Straße die zweite dieser Art in Köln.

Der Standort wurde als Unterkunft für Geflüchtete eingerichtet. Sie wurde in Systembauweise erbaut, bestehend aus fünf zweigeschossigen Doppelgebäuden und verfügt über insgesamt 63 abgeschlossene Unterkunftseinheiten, die jeweils mit eigenem Bad und eigener Küche oder Küchenzeile ausgestattet sind.

Die Betreuung der dort aktuell in Quarantäne befindlichen 34 Personen, insbesondere die Versorgung von Lebensmitteln, ist von Fachkräften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gesichert. Ferner ist ein Sicherheitsdienst auf dem Gelände rund um die Uhr anwesend.

Wenn die Pandemie abschwächt, wird der Standort wieder der Unterbringung von Geflüchteten dienen.

Anwohner können ihre Fragen zu dem Standort an das Amt für Wohnungswesen über die E-Mail-Adresse fluechtlingsfragen@stadt-koeln.de stellen.

Titelfoto: Symbolfoto

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