Grüne starten in Chorweiler ihren Landtagswahlkampf

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Bündnis 90/ die Grünen Chorweiler sind am 29. März mit einer Auftaktveranstaltung in den Wahlkampf für ihre Kandidatin Frederike Scholz gestartet. Die Partei hat die 48-jährige Juristin im Wahlkreis Köln IV (Nördliches Nippes und Bezirk Chorweiler) ins Rennen um das Landtagsmandat geschickt.

Durch die Veranstaltung am Pariser Platz führte der Veedelsbeauftragte der Grünen Marc Kersten. Ein Zelt zierte ein großes Plakat mit dem Wahlkampfslogan der Kandidatin „Zukunft sicher gestalten“, Bistrotische mit Getränken und selbst gemachtem Gebäck sollten für eine angenehme Atmosphäre sorgen. Trotz schlechter Wettervorhersage blieb es trocken und frühlingshaft warm.

Das Grußwort übernahm die Sprecherin der Grünen in Chorweiler Eike Danke. Sie betonte die Wichtigkeit der Wahlbeteiligung und stellte die Kandidatin vor. Friederike Scholz ist in Dienstlaken aufgewachsen und 1993 nach Köln gegangen, um zu studieren. Seitdem lebt sie in der Domstadt. Sie wohnt mit ihrer Familie in Nippes und arbeitet als Referentin beim Deutschen Städtetag im Sozial- und Gesundheitsdezernat. Bei den Grünen ist sie seit 2007 und aktuell Sprecherin im Ortsverband Nippes.

Dann traf die Kandidatin ans Mikrofon. Sie hob die Wichtigkeit der Wahlen hervor, auch wenn der Krieg in der Ukraine alles überschatten würde. Neben den klassischen grünen Themen wie Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit möchte sie sich für bezahlbares Wohnen, Verkehrswende, Bildungschancengleichheit und Integration im neuen Landtag einsetzen. Sie fordert mehr Investitionen ins Schulwesen, einfacheren Wechsel zwischen den Schulformen: „Ich möchte, dass jedes Kind, das an einer Gesamtschule einen Platz haben möchte, ihn auch erhält“. Ihr sei auch wichtig, dass ältere Menschen nicht vergessen werden – barrierefreie Umgebung, Freizeitangebote, Unterstützungs- und Pflegeangebote für die, die alleine den Alltag nicht bewältigen können.

Auch lokale Themen kamen in ihrer Rede vor. Sie möchte strategische Planung für jedes Viertel: „Wir müssen genau hinschauen, was wir brauchen. Verschiedene Kümmerer und Kümmerinnen müssen sagen, was man braucht und es müssen Pläne aufgestellt werden“. Dafür brauche man einen massiven Investitionsschub in die soziale Infrastruktur. Die Kommunen müssen deshalb finanziell entlastet werden.

Friederike Scholz ging auch auf das Thema Klärschlammverbrennunganlage (KVA) in Merkenich ein: „Es ist ein kommunales Thema und alle größeren Parteien haben dem im Rat zugestimmt. Ich möchte aber in diesem Zusammenhang klarstellen, dass wir zukünftig bei Planungsvorhaben Gesundheitsaspekte mehr in den Mittelpunkt stellen.“ Den Schutz der Gesundheit nahm Scholz zum Anlass um die Ausweitung des Nachtflugverbotes am Flughafen Köln-Bonn zu fordern. Zum Schluss hat sie ihre Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass die Menschen mit ukrainischem und russischem Hintergrund weiterhin friedlich in Köln und Chorweiler zusammenleben.

Anschließend präsentierten die Chorweiler Grünen die Wahlplakate ihrer Landtagskandidatin Friederike  Scholz.

Zur Website der Kandidatin.

Alexander Litzenberger

Landtagskandidaten anderer Parteien im
Wahlkreis Köln IV

Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2022
Lena Teschlade (SPD) vertritt den Wahlkreis Köln IV in den nächsten fünf Jahren im Düsseldorfer Landtag . Foto: https://www.lenateschlade.de
Lena Teschlade, SPD

“Ich will die Anliegen der Menschen im Kölner Norden in Düsseldorf vertreten, weil in den nördlichen Stadtteilen eine Menge Potenzial liegt und die Menschen vor Ort es verdient haben, dass dieses Potenzial auch genutzt wird.” Quelle: Website der Kandidatin.

Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2022
Landtagskandidat der CDU Thomas Welter.
Thomas Welter, CDU

“Als ortsansässiger Familienunternehmer liegt mir die Entwicklung und die Zukunft unseres Nordens am Herzen. Der Kölner Norden, dessen eigentliche Schönheit in seiner Lebensvielfalt liegt, die im Austausch eines lebendigen interkulturellen Dialogs der dort lebenden Menschen zum Ausdruck kommt. Seit 2014 bin ich direktgewähltes Ratsmitglied im Stadtbezirk Chorweiler mit den Schwerpunkten Sozial- und Kulturpolitik. Meine 8 jährige Erfahrung als Sozialpolitiker, sowie mein christlich-soziales Engagement für die Menschen vor Ort, insbesondere für die Bürger*innen in den sozial schwachen Stadtteilen, motivieren mich, über meine bisherige Ratstätigkeit hinaus, politische Verantwortung übernehmen zu wollen.” Quelle: Website des Kandidaten.

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Die Wahl zum 18. Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen findet am 15. Mai 2022 statt.

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