„Ich gehe mit neuem Elan und frischen Ideen in die Politik“

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Sie ist jung (33), sportlich und dynamisch – die neue Landtagskandidatin der SPD im Kölner Wahlkreis IV, die dieser Tage auf vielen Plakaten lächelt. Lena Teschlade ist die Hoffnung der Sozialdemokraten für das neue Mandat in Düsseldorf. Dort hat sich gerade ihr Parteikollege Andreas Kossiski nach zwei Wahlperioden ins Privatleben verabschiedet.

In Chorweiler ist die studierte Sozialarbeiterin keine Unbekannte – mehrere Jahre war sie hier in unterschiedlichen Einrichtungen tätig. Angefangen hat sie beim Kinder- und Jugendcircus Linoluckynelli des Lino-Club in Lindweiler, danach war sie Schulsozialarbeiterin in Merkenich und später sozialpädagogische Familienhelferin in Chorweiler-Mitte.
Im Rahmen ihrer Masterarbeit hat sie in Projekten mit der Roma-Community in Serbien und Bosnien gearbeitet.

Nach einigen Zwischenstationen ist sie 2018 Geschäftsführerin der eva-gGmbH in Ehrenfeld geworden, einem sozialen Träger, der arbeitsmarktpolitische Maßnahmen für das Jobcenter umsetzt und Menschen bei der Wiedereingliederung ins Erwerbsleben unterstützt. Sie wohnt in der Innenstadt.

Landtagskandidatin der SPD Lena Teschlade im Gespräch in Chorweiler.

Sollte sie Landtagsabgeordnete werden, möchte sie bestimmte Schwerpunkte ihrer Tätigkeit setzen: Einer der wichtigsten für sie ist die Chancengerechtigkeit als Teil der sozialen Gerechtigkeit: „Und die sehe ich im Kölner Norden an vielen Stellen bisher nicht. Zum Beispiel eine massive Benachteiligung des Stadtbezirks an vielen Stellen. Chorweiler leidet ungerecht massiv unter dem negativen Image“.

Ein weiteres Thema ist Bildungs- und Schulpolitik. Die Bildungsgerechtigkeit darf nicht von der Postleitzahl, dem Namen, den man hat oder dem Einkommen der Eltern abhängen, sagt Teschlade. Sie möchte sich für kostenlose Bildung von der Kita bis zur Schule einsetzen, immer in Verbindung mit warmen Mittagsessen. In der Bildung soll geschaut werden, wo viele Mittel gebraucht werden um dort eingesetzt zu werden. Sie kritisiert, dass das meiste Geld nach Lindental geht und nicht in den Kölner Norden. Das gelte zum Beispiel für den Schulbau und für die Soziale Arbeit an den Schulen.

Als Geschäftsführerin eines Beschäftigungsträgers bezeichnet sie die Arbeitsmarktpolitik als ihr absolutes DNA . Teschlade will, dass die Ausbildung gleichwertig mit dem Studium wird. Dafür müsse es kostengünstige Azubitickets für die Bahn und Azubiwohnheime geben. Die Ausbildungsvergütung reiche nicht, um die gestiegenen Lebenskosten und Mieten zu bezahlen. Die Ausstattung der Berufsschulen solle verbessert, die Gehälter der Lehrer angehoben werden.

Im Hinblick auf den Bezirk Chorweiler betont Teschlade, die Wichtigkeit der bezahlbaren Wohnungen und des Mieterschutzes.

Auf die Frage „Warum man die SPD-Kandidatin Lena Teschlade wählen sollte?“ antwortet die junge Frau: „Ich stehe für viele Themen. Der Stadtbezirk Chorweiler und Teile von Nippes, die zum Wahlkreis gehören, können junge Energie gebrauchen. Ich gehe mit neuem Elan und frischen Ideen in die Politik und verspüre den Drang zur Veränderung. Nicht, dass alles vorher schlechter gewesen ist, aber man sieht viele Gesichter, die man seit Jahren kennt. Ich glaube, für Chorweiler wäre es gut von einer Frau repräsentiert zu werden. Ich habe die Themen Kinder und Jugend absolut auf dem Schirm. Und wenn man mich wählt, bekommt man eine gute Mischung, weil mein Lebenslauf und mein eigener Hintergrund so bunt sind, wie dieser Stadtbezirk.“

Alexander Litzenberger.

Aktualisiert am 15.04.22 um 18:37 Uhr.

Zur Wahlkampfwebsite von Lena Teschlade: Bitte hier klicken.

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