Die Deutsche Bahn will die Ausfallquote im Kölner Norden reduzieren

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Als Reaktion auf den Offenen Brief von mehreren Bundestagsabgeordneten aus dem Kölner Norden (wir haben berichtet), organisierte die Deutsche Bahn (DB) am 31. Mai 2021 eine Videokonferenz. An der nahmen neben den Unterzeichnern Matthias W. Birkwald (Die Linke), Katharina Dröge (Bündnis 90/Die Grünen) auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Gisela Manderla teil. Auch lokale Politiker aus Chorweiler, Inan Gökpinar (SPD), Reinhard Zöllner (CDU, Bezirksbürgermeister), Klaus Roth (Die Linke), Lars Wahlen und Wolfgang Kleinjans (beide Bündnis 90/Die Grünen).

Wie uns Inan Gökpinar berichtete, hat die Deutsche Bahn ihr Bedauern geäußert, dass es in Chorweiler regelmäßig zu Bahnausfällen und zur Umfahrung der Chorweiler-Schleife kommt. Als Grund dafür gab die DB ein massives Finanzierungsproblem und die Netzüberlastung in Köln an.

Um das Problem langfristig zu lösen, setzt die Deutsche Bahn auf die Installierung eines digitalen Stellwerks, das bis 2023 fertiggestellt werden soll. Die jetzigen Signale basieren auf veralteter Technik aus den 70-ern und sind besonders schadenanfällig. Bis dahin sollen technische Optimierungen und die bessere Instandhaltung der Züge für eine Effizienzsteigerung sorgen und die hohe Ausfallquote reduzieren. In den nächsten Jahren ist mit zusätzlichem Personal und besser abgestimmten Dienstplänen zu rechnen.

Zum Schluss haben sich die Beteiligten darauf geeignet, den Dialog nach der Bundestagswahl im Oktober oder November fortzusetzen.

Alexander Litzenberger

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