linoclub kämpft um seine Zukunft

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Seit mehreren Jahren ist das Soziale Zentrum nicht aus Lindweiler wegzudenken. Es ist ein beliebter Treffpunkt für Kinder und Erwachsene jegliches Alters aus dem Veedel. Vor ca. 8 Jahren hat die Stadt Köln den Ausbau des Zentrums zum Bürgerhaus beschlossen. Die neue Einrichtung hätte viele Vorteiler für Lindweiler, sagt das linoclub:

  • Ein ganztägiger offener Treffpunkt für alle Generationen mit Café & günstigem Mittagessen
  • Barrierefreiheit im ganzen Gebäude
  • Mehr Räume für Sportkurse, Konzerte, Seminare, für Familienfeiern, für Gruppen…
  • Ein eigener Zugang zum Jugendzentrum, mit tollen neuen Räumen für Kinder und Jugendliche, statt wie bisher in einem baufälligen Gebäude
  •  Ein offener, schöner Platz und ein richtiges Außengelände zum Verweilen und Spielen
  •  Aufwertung des ganzen Stadtteil im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich

Alle die Jahre wurde geplant, die Fördermittel wurden beantragt, Baugenehmigungen eingeholt. Nun tritt die Domstadt auf die Bremse  und dem Projekt droht das Aus. Formal aus Kostengründen – die Projektkosten sind im Laufe der Jahre stark gestiegen. Das Ende des lang ersehnten Bürgerhauses soll bei der Ratssitzung am 15. Juni besiegelt werden.

Der linoclub will aber nicht aufgeben und organisiert einen breiten Protest. Die Institution hat die Öffentlichkeit und die Politik um Unterstützung gebeten. Am kommenden Donnerstag, dem 15. Juni, während das Rat über das Schicksal des Bürgerzentrums beraten wird, wollen das linoclub und seine Unterstützer ab 13. Uhr vor dem Rathaus demonstrieren.

Treffpunkt für Interessierte: Am Donnerstag 15.6. um 12:30 Uhr am linoclub, Unnauer Weg 96a . Es werden auch Mitfahrgelegenheiten organisieren, um Anmeldung  per Mail oder telefonisch unter 998 998 0 wird gebeten.

Alexander Litzenberger

Stimmen der Politik aus dem Kölner Norden

MdL Lena Teschlade (SPD). Foto: Susie Knoll

Via Facebook: “[…] Zunächst hat sich das Projekt wegen der Corona-Pandemie verzögert. In den letzten Monaten kam dann aber eine neue Hiobsbotschaft: Die Kosten für den Umbau haben sich deutlich erhöht und können nicht vollständig vom Lino-Club getragen werden. Es bräuchte daher jetzt einen neuen Ratsbeschluss, damit der Umbau stattfinden kann. Die erheblichen Mehrkosten werden die Stadt überfordern, daher muss jetzt gemeinsam mit dem Lino Club und auf allen politischen Ebenen geprüft werden, ob und wie sich das wichtige Projekt noch realisieren lässt. Meine Unterstützung ist dem Lino Club sicher!”

Banner der CDU-Abgeordneten aus dem Kölner Norden im Rat der Stadt Köln. V.l.n.R: Ira Sommer, Martin Erkelenz, Thomas Welter

Via Facebook: “[…] Wir erwarten von der Verwaltung einen Beschlussvorschlag, durch den die Finanzierung für den Bau des Mehrgenerationenhauses des Lino-Clubs nachhaltig sichergestellt wird.
Die Vertreter der CDU im Kölner Norden, Ira Sommer, Thomas Welter und Martin Erkelenz, setzen sich seit langem gemeinsam mit dem jugendpolitischen Sprecher der CDU-Ratsfraktion Dr. Helge Schlieben für eine positive Lösung ein. Denn das Kernprojekt des Lindweiler Integrierten Handlungskonzeptes (IHK) ist für uns von herausragender Bedeutung und Wichtigkeit.
„Wenn die Verwaltung hier nicht tätig wird, dann ergreifen wir die Initiative”, so die für Lindweiler zuständige Ratsvertreterin und stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Sommer.
Wir setzen uns für eine breite „Lino-Club-Mehrheit” im Rat ein! “

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