KölnSPD fordert dringende Kurskorrektur des Landes
Das Vorhaben des Landes NRW, bis zu 1.000 Flüchtlinge in Chorweiler in Zelten unterzubringen, stößt auf erhebliche Kritik der Kölner SPD.
Der Kölner Oberbürgermeisterkandidat Jochen Ott stellt klar: „Hier geht es um Menschen, die vor Krieg, Gewalt und Terror in ihrer Heimat bei uns Schutz suchen. Wir haben die humanitäre Pflicht, diese Menschen menschenwürdig unterzubringen. Eine Unterbringung von bis zu 1000 Menschen in Zelten auf einem Parkplatz in Chorweiler wird dem nicht gerecht.“



Die Bezirksregierung Köln hat die Stadt Köln am 27. Juli 2015 schriftlich ersucht, sie im Wege der Amtshilfe bei der Unterbringung von rund 1.000 Flüchtlingen zu unterstützen, indem sie zunächst die Fläche des Parkplatzes an der Bezirkssportanlage Merianstraße in Köln-Chorweiler für die befristete Aufstellung von Zelten zur Verfügung stellt und anschließend die benachbarte Fläche der ursprünglich geplanten Radrennbahn neben der Bezirkssportanlage für die Aufstellung von Wohncontainern bereitstellt. Die Einrichtungen sollen durch das Land errichtet und betrieben werden.
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unterstützt zwei große Vorhaben der Stadt Köln als „Nationale Projekte des Städtebaus“ mit einer Fördersumme von insgesamt rund zehn Millionen Euro. Die von der Stadt Köln beantragten und vom Bund nun gewährten Zuschüsse belaufen sich auf fünf Millionen Euro für das Projekt „Lebenswertes Chorweiler – ein Zentrum im Wandel“ und 4,8 Millionen Euro für die „Via Culturalis“ in der Innenstadt.
Auf einer Sondersitzung hat der Aufsichtsrat der GAG Immobilien AG mehrheitlich dem vom Vorstand vorgeschlagenen Erwerb bzw. der Übernahme von rund 1.200 Wohnungen in Chorweiler zugestimmt. Diese Wohnungen befinden sich derzeit im Insolvenzverfahren. “Wir sind der Überzeugung, dass ein Engagement der GAG in Chorweiler mit der finanziellen Unterstützung der Stadt Köln wirtschaftlich tragbar, technisch machbar und sozial geboten ist”, begrüßte der GAG-Vorstandsvorsitzende Uwe Eichner die Entscheidung des Aufsichtsrats.
Bei einem Verkehrsunfall im Kölner Stadtteil Fühlingen ist am Samstagmorgen (20. Juni) ein Autofahrer (44) schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen hatte der 44-Jährige auf regennasser Fahrbahn zu stark beschleunigt und war anschließend gegen einen Baum geprallt.
Im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Ortsumgehung in Köln-Fühlingen wird auch am nördlichen Ortsausgang an der Neusser Landstraße ein neuer Kreisverkehr angelegt. Der Rückbau der alten Kreuzung Neusser Landstraße/Blumenbergsweg/Mennweg und der Bau des neuen Kreisels beginnen am Montag, 29. Juni 2015. Die Arbeiten werden in den Sommerferien durchgeführt und sollen bis Mitte August 2015 abgeschlossen sein.