Köln baut Containeranlagen für Geflüchtete wieder auf

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Als Folge des russischen Angriffskrieges sind über 7 Millionen Geflüchtete aus der Ukraine nach Europa gekommen.  Knapp 15 Tausend von ihnen wurden bis Ende Mai 2022 in Köln registriert. Nicht alle sind in der Domstadt geblieben, ein Großteil hat aber in Köln eine Bleibe  gefunden. Die städtische Unterbringungsreserve  von 1.500 Plätzen wurde schnell aufgebraucht, die Stadt hat knapp 3 Tausend Plätze in Stadthotels, Pensionen und Apartmenthäusern für eine durchschnittlicher Dauer von 3 Monaten angemietet (Zum Stand 31.05.2022 waren 1.639 Plätze in Beherbergungsbetrieben mit ukrainischen Geflüchteten belegt ).

Die Stadt greift nun auch auf Containeranlagen zurück, die sich schon 2015 bewährt haben. Es wird bis Ende des Jahres 2022 durch Aufstellung von Wohncontaineranlagen mit rund 600 möglichen Plätzen gerechnet, 520 davon entstehen durch die zügige Reaktivierung von vier bereits in der Vergangenheit genutzten Standorten.

Einer davon liegt im Bezirk Chorweiler. Auf der bereits vorhandenen Betonplatte in der Langenbergstraße in Blumenberg werden seit dem 24. August wieder Wohncontainer aufgestellt.  Wie schon gehabt, werden nicht abgeschlossene Einheiten mit Gemeinschaftsküche und Gemeinschaftssanitäranlagen montiert. Anfang Oktober soll die Anlage bezugsfertig sein.

Bis zu 120 Geflüchtete werden in der Anlage untergebracht, es werden vorrangig dringend unterzubringende Familien einziehen. Die soziale Betreuung übernimmt der Sozialdienst Kath. Männer (SKM).

Alexander Litzenberger

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